Nadeem
Aslam: "Das Haus der fünf Sinne"
Dies ist nicht nur ein grandioser Roman, es ist auch eine hervorragende
Vorlage für all die Diskussionen um Afghanistan, denn er führt mitten hinein in das
wahre Geschehen in dem geschundenen Land. Das ebenso komplexe wie erschütternde Werk
zeichnet die Realität des jahrzehntelangen barbarischen Ringens verschiedenster Kräfte
gegeneinander anhand eines Hauses und seiner Bewohner und Gäste nach.
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Eva Gesine
Baur: "Chopin oder Die Sehnsucht"
Pünktlich zum 200. Geburtstag am 1. März kommt diese große Biographie
zu dem Pianisten und Komponisten und sie sorgt endlich für ein Menschenbild mit Konturen
hinter all der wunderbaren Musik. Die Musikwissenschaftlerin widmet sich vorrangig der
Person, den Nöten und den Beziehungen in dem kurzen Leben des ebenso zarten wie genialen
Romantikers.
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Roddy Doyle:
"Wildnis"
Nun hat der irische Erfolgsautor nach großen Romanen und skurrilen
Kinderbüchern den ersten Jugendroman geschrieben: ein starkes Buch um verlorene und
wiedergefundene Mütter in einer brillant komponierten Parallelhandlung, die auch zu
hinreißenden Abenteuern im verschneiten Lappland führt.
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